next step: 42,195 km

Der Herbst hält Einzug und ich muss mit Entsetzen feststellen, dass schon wieder fast Oktober ist. Und im Oktober war doch was: Es wartet ein Marathon auf mich!

Letztes Jahr habe ich gelernt, dass man einen Marathon „nicht einfach so“ laufen kann. Ich musste relativ kurz vorm Ziel des Wolfgangsee Marathons stehen bleiben und mit einem DNF in der Tasche nach Hause fahren. Grund dafür war mein Rücken, der mit der lange Belastung einfach nicht klar kam und „zu machte“. Die Schmerzen gingen vom unteren Rücken bis in die Knie und ich dachte schon, ich hätte einen Bandscheibenvorfall oder ähnliches. Entwarnung kam kurz danach. Meine Rückenmuskulatur war vom Stress schon stark verhärtet und ich war zu wenig auf die Belastung eines Marathons vorbereitet.

Das Ergebnis war garnicht so schlimm: Einerseits war zwar meine Ehre leicht angekratzt, aber andererseits hab ich aber gelernt, dass ich meinen gesamten Körper trainieren muss, und nicht „nur laufen.

Und jetzt steht dieser Marathon wieder vor der Türe und ich werde die 42,195 km mit Spaß und ohne Zeitdruck rocken. Einfach laufen, die Natur genießen und mit einem Grinser im Gesicht über die Finish-Line springen. Egal welche Ziffern die Uhr zeigt. Einfach laufen, Spaß haben und ein paar nette Leute treffen.

2016 gemeinsam on tour

2015 musste ich alleine starten, weil das Wurschti leider auf Dienstreise war. Dieses Jahr starten wir gemeinsam in Bad Ischl. Den Weg nach St. Wolfgang werden wir wahrscheinlich nicht gemeinsam laufen – er ist einfach viel schneller unterwegs. Es ist trotzdem schön gemeinsam los zu laufen und noch viel schöner ist es, wenn jemand im Ziel mit einem Stück Kuchen auf mich wartet *omnomnom*.

Damit’s was wird

Damit dieses Jahr der Wolfgangsee Marathon besser läuft, habe ich im letzten Jahr fleißig Balance, Kraft und Stabilität trainiert. Lauftechnisch habe ich heuer für diesen Bewerb keinen speziellen Plan verfolgt. Mittlerweile stressen mich strikte Trainingspläne und ich laufe einfach lieber nach Gefühl, Lust und Laune. Ein bisschen ein Konzept habe ich natürlich schon dahinter und ich versuche immer einen schönen Mix zwischen langen und flotten Läufen mit ein paar Intervallen. So macht’s mir mehr Spaß und ich

 

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Von Bad Ischl zum Wolfgangsee und einmal rundherum – das muss dieses Jahr einfach klappen

 

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