über draußn dahoam

Mein Name ist Gerald und ich bin der „treue“ Begleiter auf den Abenteuern vom Ultramädchen.

Weil es aber neben dem Renngeschehen so viel mehr von den unzähligen Möglichkeiten draußen zu erzählen gibt, möchte ich euch die Weiten abseits der Couch nun näher bringen.

Die Idee zu diesem Blog kam mir daheim vor der Tür:

Wenn ich am Wochenende am Vormittag das Haus verlassen habe, sind in der Nachbarschaft oft um 10:30 noch die Rollläden unten und die Randsteine hochgeklappt. Ich frage mich dann immer WARUM? Es ist ein wunderschöner Tag und keine Menschenseele ist zu sehen. Man kann doch mit seiner kostbaren Freizeit nicht so sorglos umgehen. Klar ist hin und wieder mal ausschlafen oder den Tag verstreichen lassen etwas Feines, aber das kann doch nicht alles sein?!

Wer bin ich um sowas zu erzählen und warum?

Seit Kindertagen ist Sport und die Welt der Berge ein wichtiger, wenn nicht sogar DER wichtigste Bestandteil meines Lebens.

Schon als kleiner Junge habe ich mit meinem Papa verschiedenste Berg- und MTB-Touren unternommen. Er hat mir damals schon gezeigt was ich jetzt immer mehr zu schätzen lerne. Irgendwann folgte ich dann dem Reiz Motorsport den ich die letzten 15 Jahre auf Wasser und im Schnee auslebte. Dazwischen sind noch eine Unzahl an Geschäftsreisen dazugekommen, was mir zwar die Welt näher brachte, aber dadurch habe ich leider meine Wurzeln ein wenig aus den Augen verloren. Nur der Drang zur Bewegung war immer da.

Das Erlebnis vor der Tür und die Erfahrungen der letzten Jahre hat mich nun wieder dahin zurück gebracht was ich in meiner Kindheit so geliebt habe: Draußn!

Ich verfalle zwar oft noch dem Drang an Bewerben teilzunehmen und mich mit mir selbst zu messen, aber man wird ja bekanntlich schlauer mit dem Alter. Es ist nicht der Bewerb der diesen großen Reiz mit sich bringt, sondern das Erleben. Das Glücksgefühl wenn man die Ziellinie überschreitet, einen Berggipfel erklimmt, oder einfach der kurze perfekte Moment an dem alles passt.

Dieses Glücksgefühl und zu zeigen was jeden Tag möglich ist, ist mein Ansporn hinter jedem geschriebenen Wort.

Was mache ich dann immer so?

Ich verfolge nicht das Ziel Rennberichte zu schreiben, dafür habe ich mein Ultramädchen, dass das viel besser kann. Ich möchte erzählen was man mit seiner Zeit jeden einzelnen Tag anfangen kann.

Das kann eine tolle Hochgebirgstour auf einem Gletscher sein, ein Lauf auf den Pfaden in den Wäldern und Bergen vor der Haustür oder ein ausgedehnter Spaziergang auf eine Alm.
Natürlich können das aber genauso Bewegungsalternativen wie ein Training beim örtlichen Jiu Jitsu Verein oder eine Schwimm-Einheit im Hallenbad sein, wenn das Wetter mal nicht mitspielt.

Hauptsache Bewegung, Hauptsache weg von der Couch, Hauptsache DRAUSSN!