4 Tipps um im Alltag und Sport mutiger zu sein

klettern am Fels

Neujahr ist bei sehr vielen von uns Anlass neue Gewohnheiten ins Rollen zu bringen. Für mich steht 2020 unter anderem für Mut, Sachen einfach zu tun und Ernährung. 

Im Zuge meines Interviews mit Claudia Petschnig habe ich sie auch auch um Tipps und Tricks gebeten, wie man sich selbst „mutiger machen kann“. Klingt jetzt vielleicht für den einen oder anderen komisch, ist es aber nicht. Denn wer sich selbst besser kennt, der ist automatisch mutiger. Ausprobieren, mitmachen lautet die Devise!

1. In der Ruhe liegt die Kraft 

Ja eh klar, das Sprichwort kennen wir alle, aber es liegt viel Wahrheit darin. Zuerst müssen wir unseren Geist zur Ruhe bringen, um Klarheit zu entwickeln. Erst dann können wir herausfinden, was wir wollen und angemessen handeln – also Entscheidungen treffen und mutiger sein.

Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, nicht mehr zurück schauen und nicht täglich wieder von neuem überlegen, ob man will oder nicht. Entschlossen weiter gehen – das braucht geistige Klarheit und Kraft – tägliches Üben von Zazen (Meditation) ist ein mögliches Mittel dazu. Für mich persönlich sind sehr lange Läufe ähnlich entspannend wie eine Meditation. Wenn der Körper brennt, die Beine müde werden, dann kann mein Kopf so richtig schön in den Leerlauf schalten und Klarheit finden.

2. Mutig sein kommt aus dem Herzen

Wie schon ausgeführt, hat Mut mit Herz zu tun. „Go your own way!“ Das braucht Kraft. Diese Kraft tanken wir jeden Tag, wenn wir laut Claudia Zazen üben. Wir lernen im Zazen, unsere Energie zu bündeln und unseren Geist zu fokussieren. Wem klassische Meditation nicht so liegt, der kann zB auch mit einem Bullet Journal seine Gedanken bündeln oder den Moment oben am Berg richtig aufsaugen und genießen.

3. Training von Körper und Geist

Den Körper trainieren wir Sportler ja meistens eh ganz fleißig, aber auf den Geist vergessen wir gerne mal. Ich spreche dabei nicht nur vom Motivations-Training, das uns hilft im Training wie auch im Wettkampf fokussiert zu bleiben, sondern davon sich mal die Zeit zu nehmen Dinge zu reflektieren um den Augenblick zu spüren. Wenn Körper und Geist aber eins sind, dann fühlen wir unsere Kraft und können angemessen handeln. Leben entsteht durch Handlung im Augenblick. Wir müssen also sehr geistesgegenwärtig sein, um den Moment nicht zu verpassen und das Potenzial des Augenblicks zu nutzen.

4. Spaß haben

Freude am Tun, Freude am Training, Freude am Prozess selbst. Jeder Tag schon in der Vorbereitung zum Wettkampf ist der „Organismus des Wettkampfs“ – das müssen wir uns bewusst machen. Mutig und mit ganzem Herzen dabei sein, das lässt uns durchhalten.

 

Natürlich sind die Mutiger-sein-Tipps von Claudia sehr Meditations-lastig, das ist ja immerhin auch ihr Spezialgebiet. Ich selbst habe meine eigenen Form der Meditation gefunden und in den Alltag eingebaut. Sei es beim Laufen oder am Weg in Büro, ich nehme mir immer wieder 5 Minuten Ruhe und Zeit, um mir diese Tipps zu Herzen zu nehmen. und 

 

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