Trainingsplan mit Post-Its


Trainingsplanung für Berufstätige, Zeitmanagement 

Wir alle verdienen ja nicht unser Geld damit, dass wir bei lustigen Bewerben mittelmäßig gute Platzierungen erreichen. Wir alle haben doch einen Job, mit dem wir unseren Lebensunterhalt verdienen. Trotzdem wird das Training bzw der Trainingsplan immer wichtiger. Damit sich also Training, Arbeit und Privatleben gut ausgehen braucht man schon einiges an Zeitmanagement.

Warum ich nach Trainingsplan trainiere

Ein Trainingsplan ist auch für mich sehr wichtig. Er gibt mir eine gewisse Struktur in meiner Woche, motiviert mich und die faulen Ausreden tun sich ein bisschen schwerer. Damit mich aber der Plan, dieses „Muss“ , nicht einschränkt oder blockiert, habe ich das Thema für mich flexibel gestaltet.

Werkzeug Notizbuch

Man möchte es kaum glauben, weil ich mich doch beruflich nahezu ausschließlich mit digitaler Kommunikation beschäftige, für fast alles eine App am Handy habe und Bargeld für mich Steinzeit ist….. ABER: Ich bin ein Freund von Notizbüchern, weil handgeschriebene Wörter immer noch schwerer wiegen als getippte Buchstaben.

Daher führe ich ein handgeschriebenes Notizbuch – Influenzer-sprachlich auch Bullet Journal (wen das mehr interessiert, auf Instagram gibt’s massenweise tolle Inspiration) genannt. Darin habe ich eine Übersicht über alle meine privaten Termine, mein persönliches Befinden und natürlich mein Training.

Und jetzt wird’s flexibel 

So ein klassischer Trainingsplan sagt ja: Montag Tempotraining xx km mit xy:zz pace, danach machst du das und das… meistens in einer hässlichen Excel Tabelle. Und genau das hat mich früher schon ziemlich gestresst. Was ist, wenn es Montags saukalt ist oder ich länger im Büro hängen bleibe. Oder, was ja auch schon mal vorkommt: ich keinen Bock auf Training hab.

Jetzt kommen Post-its ins Spiel. Aber nicht die großen quadratischen, sondern diese kleinen, die man eigentlich zum markieren von Seiten verwendet. Diese Daumengroßen Streifen. Also sowas da:

Trainingsplan auf Post-Its

Jedes Post It ist eine Trainingseinheit und ich schreibe stichwortartig drauf was zu tun ist. Da steht dann z.b. 15 km locker plus Lauf ABC.

Manchmal, je nach Lust und Laune, plane ich nicht keine reinen Distanzen sondern gleich die Strecke. Ich hab so Standard-Strecken, die ich gerne laufe. Dann steht da halt nicht 15km locker sondern „Grünberg locker“ oder „Gmunden Stadtrunde“. Besonders im Sommer, gestalte ich mein Training lieber nach Touren. Das motiviert mich einfach sehr.

Um zu definieren dass zwei Trainingseinheiten hintereinander stattfinden müssen, also z.b. long-run und Rest-day kriegen die einfach ein kleines Sternchen oder eine kleine Nummerierung dazu. Damit ich weiß dann, dass ich die beiden nur gemeinsam verschieben kann.

Die Grundregel ist: Verschieben ist erlaubt, aber nur innerhalb einer Woche. Wer sich mehr Freiheiten gönnt, kriegt einen massiven Wurschtel rein. Und ja… ich spreche aus Erfahrung

Trainingsplan mit Lücken

Ja, damit man die Einheiten verschieben kann darf natürlich nicht jeder Tag verplant sein. Ich mache zwar grundsätzlich jeden Tag aktiv Sport in den unterschiedlichsten Formen, aber nur etwa 3-4 Tage sind mit Trainingseinheiten verplant. Die restliche Zeit mache ich, was mir Spaß macht: Yoga, Wandern, mit Lea eine ausgedehnte Gassirunde oder auch nur mal 15 Min. Stabi-Training.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.