Oh du sportliches Israel!

Tel Aviv

Tel Aviv ist eine extrem spannende Stadt. Neben den modernen, offenen Stadteilen findet man in Old Jaffa viel Patina und Häuser mit Geschichte. Für uns war auch die Lebensweise spürbar unterschiedlich. Die „Neustadt“ wirkte sehr dynamisch und aufregend auf uns. Die Bewohner sind bunt gemischt und das eigen Aussehen spielt schon eine große Rolle. Wohin man auch sieht, irgendwo läuft immer wer und an jeder Ecke gibt’s einem Park, Spielplatz oder outdoor Gym. Für Frischluft-Sportler ist Tel Aviv wirklich ein Mekka!

Outdoor Gym am Gordon Beach in Tel Aviv

Für mich war die Laufroute an der Strandpromenade entlang das Highlight. Es weht einem immer eine Brise ums Näschen und alle paar Minuten kommt man an einem outdoor Gym, einem Park oder einem Trinkbrunnen vorbei. Am besten man nützt die Gelegenheiten für etwas Stabi-Training, Yoga oder einfach mal für einen Blick auf‘s Meer.

Laufroute am Beach in Tel Aviv | Quelle: Garmin Connect

Außerdem ist der Strand in Tel Aviv ganz fein und man kann locker auch barfuß laufen. Hierbei ist aber Vorsicht geboten, wer barfuß laufen nicht gewohnt ist, sollte langsam und mit kurzen Einheiten beginnen.

 

Jerusalem

Um ehrlich zu sein: Ich habe nur 1,5 Tage in Jerusalem verbracht und wollte die Zeit für Sightseeing nutzen (eine nette Umschreibung für „Ich war faul“). Ich bin wirklich kein religiöser Mensch, aber an dieser Wiege der Religion zu sein, hat schon was. Egal ob man an Gott oder wen auch immer glaubt, Jerusalem ist für so viele unterschiedliche Glaubensrichtungen ein heiliger Pilgerort, das macht auch einen kleinen Atheisten ehrfürchtig.

oh lala, ein nicht-Sport Foto | ich halte Poserin

Tipp: Überall werden frisch gepresste Säfte angeboten, was wirklich mega lecker und gesund ist. Aber Früchte allein sind schon von Natur aus süß und enthalten Zucker (1 Glas Apfelsaft hat anscheinend schon 24 Gramm Zucker). Leider geben vielen der Obsthändler noch extra Kristallzucker in die Säfte – total unnötigerweise. Am besten den Saft einfach frisch zubereiten lassen und dann nicht wie ein Glas Wasser runterkippen, sondern als Zwischenmahlzeit genießen.

 

Ein Bokek (Dead Sea)

Next stop: Das tote Meer! Hier gibt’s eigentlich nicht viel zu sehen, außer der großen Salzlacke.

Aussicht auf’s Tote Meer

In den Orten zuvor hatte es meist so 24-28 Grad. Am Toten Meer schnellt das Thermometer im April schon auf über 35  Grad und im Sommer, wenn’s dann richtig heiß wird, ist es dort wahrscheinlich nicht auszuhalten. Wer sich dort sportlich betätigen will, der sollte auf jeden Fall auf ein Hotel mit indoor Fitnessstudio setzen. Wir hatten auch einen Sportpool dabei, aber der war leider auch schon so warm, dass sportliches Schwimmen für mich zach wurde. Dann lieber drinnen Sporteln J oder ganz früh morgens am Strand entlang laufen.

Nur Fliegen ist schöner | schweben im Toten Meer

Achja, und das schweben im toten Meer funktioniert einwandfrei und ist eine super Regenerationssache 😀

 

Eilat

Eilat liegt ganz im Süden und ist zwischen den Grenzen zu Ägypten und Jordanien ein gezwickt. Eigentlich hätte ich eine nette Laufrunde von einer Grenze zur nächsten machen sollen (hab ich aber nicht :P). Eilat ist bekannt als Taucher-Destination und so haben auch wir in einem AirBnB voller Taucher übernachtet.  Wer nicht so der Fische-Gucker ist, der kann sich auch an die Strecke des Israman machen. Ein Triathlon über die Lang- bzw. Halbdistanz, der jedes Jahr im Januar stattfindet. Aber Obacht! Die Strecke hat’s in sich  😉 Gerald hat sich auf den ersten Blick verliebt und wird 2020 höchstwahrscheinlich daran teilnehmen. Gerald hat sich schon verliebt und wir düsen wahrscheinlich bald mit Rad und Neo im Gepäck wieder runter 😀

Für Berg-Liebhaber gibt’s rund um Eilat auch einiges zu entdecken. Wir haben eine Trailrunde durch den Red Canyon gedreht. Es gibt unterschiedliche Routen, je nachdem wie lange man unterwegs sein möchte. Auf jeden Fall kommt man um Strickleitern und einige Kraxlpassagen nicht herum. Wir haben uns für eine 11km Runde entschieden. Aber nicht vergessen: Ausreichend Wasser mitbringen! 2l pro Person sollte man schon mithaben und eine Landkarte schadet auch nicht (die gibt’s beim Parkplatz zur freien Entnahme).

 

 

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