Ziel 2018: UTMR

Was mach ich hier bloß?

Ein Satz der mir regelmäßig in den Kopf kommt. So ähnlich ging’s mir letztes Jahr als ich mich zur Ultra Tour Monte Rosa beworben hab. Aber irgendwie wollte es mein Bauchgefühl so. Und jetzt? Das Startgeld ist eingezahlt und schön langsam sollte ich mich mit dem Monster-Projekt UTMR beschäftigen. Ich kannte das Rennen bisher nicht, aber ich denke „die unbekannte Schwester vom UTMB“ triffts ganz gut.

 

Eigentlich verfolgt mich der Monte Rosa Trail als Weitwanderweg seit 2016. Nach dem Zermatt Ultramarathon haben wir noch einige Tage die Gegend unsicher gemacht und sind unter anderem in Andermatt. Dort habe ich zum ersten Mal diese kleinen orangenen Schilder entdeckt und mein Weitwanderherz überschlug sich fast. Immer wieder quetsche ich google aus und wollte unbedingt wieder zurück in die Schweiz und „in di Berg eini schau’n“. Jo und dann bin ich irgendwie über die UTMR gestolpert. Gerald war auch gleich Feuer und Flamme und der Rest ist Geschichte.

 

 

170km mit 11.300hm rund um das Monte Rosa Massiv

 

Es gibt die Möglichkeit diese Mischung aus Himmel und Hölle natürlich am Stück durchzulaufen, ähnlich wie beim UTMB. Zum Glück gibt’s aber auch eine Girly-Version, die die Distanz auf 4 erträgliche Tages-Häppchen verteilt. Täglich muss ich also einen Marathon rennen. Vier Tage hintereinander. Mit jeweils 2.800 Höhenmeter.  Was zur Hölle mach ich hier bloß?

Gott, lass es Lungenvolumen und Muskelschmalz regnen und bitte triff mich!

Nicht ganz billig, eigentlich doch!

Dass so ein langes Rennen nicht ganz billig ist, war mir klar. Die € 730,- hab mich auf den ersten Blick schon geshockt, aber wenn man bedenkt, dass alle Übernachtungen mit Halbpension inkludiert sind, dann relativiert sich der Preis ganz schnell.

 

Vorbereitung?

Auf jeden Fall nötig 🙂 Und eine gewaltige Portion Mut, Wahnsinn und Schoko!

Gerald und ich werden gemeinsam das Rennen bestreiten und lassen uns nicht alleine. Technisch bietet die Strecke haufenweise Herausforderungen: Gletscherquerungen, Kraxelpassagen und die eine oder andere Höhenangst-Phase gibt’s für mich sicher auch. Daher werden wir nicht nur viele Kilometer rennen, sondern auch viel Bergsteigen. Genau das wird uns in vielen Situationen den Arsch retten. Irgendwann wollten die Beinchen nicht mehr und wenn dann auch noch der Kopf „no way“ sagt, hilft auch noch so viel Schoko nichts mehr.

Zusätzlich haben wir uns einige Weitwander-Routen im Salzkammergut raus gesucht und werden damit die mehrtägige Belastung trainieren (vielleicht sogar ganz autark mit Zelt und so).

 

Soweit der Plan.

Was mach ich hier bloß?

 

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