Meine erste Meditation

Das Runners High ist schon eine G’schicht. Nachdem man sich aufgerafft und dem Schweinehund eins über die Rübe gezogen hat, wird man nach dem Lauf mit diesem wohlig warmen Glücksgefühl belohnt. Mal braucht’s nur 5km, manchmal schon 25 bis bei mir die Glückseligkeit ausbricht und ich trotz Durst-Hunger-Müde-Pipi ein fettes Grinsen im Gesicht habe.  Wie man dieses Feeling (oder etwas sehr ähnliches) bekommen kann, verrate ich hier 🙂

Jetzt spinnt sie: Meditation

Dass man dem Glücklich-sein auf die Sprünge helfen kann wusste ich bereits, nur das wie ist immer die Frage.

In den letzten Monaten habe ich mich sehr mit dem Thema Mentaltraining beschäftigt. Dazu gehören Gedankenexperimente, regelmäßige Schlafenszeiten und einige Rituale, die ich in meinen Alltag eingebaut habe. Eines dieser Rituale ist die Meditation. Keine Sorge, ich bin nicht total aufm Esotherik-Trip 😉 aber etwas mehr Achtsamkeit und einige Minuten nur für sich zu sein, hat schon was.

Ausschlaggebend war mein Besuch in der Zen-do zum Einführungsseminar mit Claudia und Conny vom Vitaclub. Einen ganzen Tag lang hat sich alles um „den Weg zum Ich“ gedreht. Klingt etwas psycho-esotherisch, ist es aber nicht.

 

 

Meditation ist kein Hokuspokus

Also beim Meditieren muss man nicht oooohhoooom sagen und man muss auch keine Finger-Verrenkungen machen. Es geht darum gemütlich zu sitzen, sich auf sich selbst zu konzentrieren und die Ruhe zu genießen. Ziel der Mediation ist Klarheit, Ruhe und Zufriedenheit zu finden. Ähnlich wie wenn man nach einem starken Arbeitstag noch schnell für eine Stunde laufen geht .

 

Das Seminar

Im Seminar haben wir uns erstmal in Ruhe kennen gelernt. Wir waren eine bunte Runde aus fast nur Frauen. Komplett unterschiedlich. Manche mit vielen Jahren Erfahrung in der Meditation, manche totale Frischlinge so wie ich. Es tat gut auch die Beweggründe der anderen zu hören und sich erst mal „näher“ zu kommen.

Nach einigen Trockenübungen ging es dann auch schon in die Zen-Do, den traditionellen Meditationsraum. Es war schon ein komisches Gefühl, so den Regeln und Ritualen zu folgen, aber es gibt einem auch das Gefühl nichts falsch zu machen, weil man sich ja an den Ablauf hält.

Meine erste 20 Min. Meditation

Leicht nervös ging ich auf meinen Platz, setzte mich auf das kleine Bänkchen und wartete bis „es“ losging. Rund um mich gesellten sich die anderen Teilnehmer des Kurses. Jeder auf seinem Platz, ruhig und dann ging es los. Claudia leitete die Mediation mit einem Klingen einer Klangschale ein und wartete, bis wir uns alle beruhigten. Bei der ersten Einheit saßen wir in absoluter Stille.

Wer hätte gedacht, dass ich über 15 Minuten ruhig sitzen kann. Niemand!! Und PÄM, ich saß total ruhig und die Zeit verging wie im Flug.  Irgendwie war ich wohl die halbe Zeit damit beschäftigt daran zu denken, dass ich nichts denken soll. Die restliche Zeit konnte ich mich sehr gut entspannen und danach fühlte ich mich ziemlich leicht (was an den eingeschlafenen Unterschenkeln liegen könnte :-)).

 

Alone @home

Seither versuche ich immer wieder zuhause ein paar Minuten Zeit für mich zu finden. Täglich schaffe ich’s noch nicht, aber ich fühle mich damit schon ziemlich wohl. Für alle, die auch mal daheim Meditieren möchten, hab ich meine Tipps für Anfänger zusammengefasst: klick mich!

 


Mein Tipp übrigens: Erst eine kleine Runde laufen und danach für mind. 10 Min. meditieren – damit gibt’s die doppelte Packung Klarheit und Power für die nächsten Herausforderungen.


Danke an Claudia und Conny vom Vitaclub für die Einladung
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