Anleitung Meditation für Einsteiger

Was muss ich tun, damit das Meditieren klappt?

Meine erste Frage an Claudia vor dem Meditationsseminar war: Was muss ich anziehen?

Komisch oder? Bevor ich noch wusste um was es genau geht, wollte ich wissen was ich anziehen muss. Generell gilt: Bequem muss es sein. Vorallem weil man viel sitzt, sollte die Hose einen weichen Gummibund haben und allen Bewegungen genug Platz & Elastizität bieten. Zuhause zieh ich einfach eine Jogginghose und ein kuscheliges T-Shirt an (die hab ich daheim eh immer an :)).

 

Wo?

Eigentlich überall, aber ein ruhiges Plätzchen schadet nicht. Ich habe im Schlafzimmer am Boden einen flauschigen Teppich liegen und schnappe mir ein Kissen zu draufsitzen. Fertig. Dazu ein duftendes Teelicht oder ein Räuscherstäbchen, that’s it! Man braucht keinen eigenen Meditationsraum, es reicht ein gemütliches Eckerl.

Einige Tipps für den Raum:

  • sauber und aufgeräumt
  • ruhig und ungestört soll sein
  • vorher kurz durchlüften
  • und wohlfühlen soll man sich natürlich
Zen-Do = Meditationsraum

Equipment list:

  • Teppich oder Decke (ca. 1×1 m)
  • Sitzkissen oder -bänkchen
  • Klangschale
  • Räucherstäbchen/Duftlampe
  • Tee oder ein Glas Wasser
  • Timer (oder App)
  • Notizbuch

Leg dir alle Gegenstände bereit, so dass du sie vom Sitz aus erreichen kannst. Optimal ist es, wenn du deine Meditationsecke nicht wegräumen musst. Sollte das in deiner Wohnung nicht funktionieren, dann empfehle ich eine Box, in die du alles schnell und unkompliziert räumen kannst.

Sollte dich ein Gedanke quälen, dann schreib ihn einfach ins Notizbuch. Dort kann er dann auf dich warten, bis du mit der Meditation fertig bist. Vielleicht hat er sich danach auch einfach aufgelöst 🙂

Ich persönlich mag es mir vorher schön eine Tasse Tee zuzubereiten. Dafür verwende ich eine sehr kleine Tasse und eine kleine Teekanne. Das Einschenken beruhigt mich vorher schon. Ich gönne mir eine kleine Tasse vor und eine nach der Meditation. Kaffee oder andere Dinge tun mir noch so gut und erschweren mir die Ruhe.

 

Wie?

Meditation ist ganz einfach: Im Seminar haben sie mir die korrekte Sitzposition, das Ritual rundherum und ganz viel anderes gezeigt. Für mich persönlich muss das alles nicht ganz so streng sein. Solange ich mich wohlfühle ist alles gut. Wichtig ist, dass man etwa 10-30 Minuten in der selben Position sitzen bleiben kann, ohne dass einem die Beine einschlafen, der Popsch weh tut oder man seinen Rücken mal­t­rä­tie­rt. Das muss man für sich selbst herausfinden und vielleicht auch etwas experimentieren.

Es gibt viele verschieden Sitz“möbel“. Ganz klassisch gibt es ein kleines Holz-Bänkchen (da schlafen mir aber immer die Beine ein). Viele bevorzugen auch Sitzkissen, die es in den unterschiedlichsten Höhen und Materialien gibt. Ich habe im letzten Monat auch mal meine Yogablöcke als Sitzunterlage verwendet. So ganz 100% hab ich den perfekten Sitz für meinen Popsch noch nicht gefunden, aber mit einem Kissen geht’s eigentlich ganz gut.

 

Was tun?

Eigentlich tut man beim Meditieren bewusst nichts. Dass das nicht einfach ist und man genauso gut an rosarote Elefanten denken könnte, ist klar. Daher gibt es auch die Form der geführten Meditation. Dabei werden durch eine Erzählung bzw. eine Anleitung die Gedanken auf eine Reise geschickt und man kommt zur Ruhe.

Mir persönlich gefällt „die Reise durch den Körper“. Diese Form der Meditation kann man mit Anleitung, aber auch ganz einfach alleine machen. Man konzentriert sich dabei auf einen Körperteil nach dem anderen. Ich beginne bei den Zehen und ende oben am Scheitel. Gerade nach dem Laufe spürt man genau, wo’s noch zwickt oder wo vielleicht nachher eine kleine Massage nicht schlecht wäre.

 

Meine Tipps:

Angenehme Hintergrundmusik

Auf diesem Channel gibt es täglich einen Meditations-Podcast (engl)

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