Mountain Project all incl. p/b adidas terrex

ultramädchen auf einem Baum

Just do it ist ja eigentlich der Slogan von einer Mitbewerber-Marke, aber adidas terrex zeigt uns gerade sehr deutlich, um was es beim Sport geht: Ums Tun, das Erleben und darum sein eigenes Ding durchzuziehen!

Und genau dafür wurden wir in das wunderschöne Grödnertal gerufen. Mit Motivation und meiner besseren Hälfte von draussndahoam im Gepäck bin ich auf nach Südtirol, um mein ganz eigenes mini mountain project zu verwirklichen. Naja, also gewusst habe ich das bei der Anreise noch nicht. Eigentlich wusste ich wieder mal gar nicht was mich erwartet – aber das sind meist eh die besten Abenteuer.

Location

Bisher war habe ich Südtirol noch nicht erkundet. Ich war letztes Jahr beim Transalpin TrailScout eine Nacht im Passeiertal – that’s it. Aber Speck, guter Wein und hohe Berge sind schon ein wahnsinns Lockmittel.

Wir kamen also ins Grödnertal, genauer gesagt nach Wolkenstein – einem Nest umgeben von den Dolomiten und ihrem beeindruckenden Anblick.

Wanderung Frühling
erste Wanderung in Wolkenstein

Angekommen wurden wir gleich vor die Wahl gestellt: Biken oder Wandern? Nachdem das ganze Vorhaben mit Höhenmetern verbunden war, habe ich mich natürlich fürs Wandern entschieden. Gemeinsam mit einem Bergführer und einer Truppe buntgemischter Outdoor-Enthusiasten ging es auf eine Tour zum Rifugio Juac – und zwar nicht direkt sondern so, dass wir auch die Gegend kennenlernen konnten.

Dort bekamen wir ein wunderbares Südtiroler Abendessen und endlich wurde auch unsere Neugier gestillt. Uns wurde erzählt was uns denn hier erwarten wird und das klang mehr als verlockend. Ganz nach dem Vorbild des großen terrex mountain project durften wir unser kleines mini Bergprojekt planen. Ob laufend, wandernd und kletternd oder auf dem Bike… war alles möglich und noch dazu mit einem ortskundigen Bergführer an der Hand.

Frei nach dem Motto: verwirkliche deinen Traum haben wir uns für ein all inclusive Bergerlebnis mit extra viel Aussicht und der Anti-Höhenangst Option entschieden.

all inclusive Bergerlebnis

Uns beiden war eine Sportart nicht genug. Daher haben wir uns für Trailrunning, Wandern und Klettern entschieden. Daneben wollte wir natürlich noch ganz viele Bilder machen, meine Höhenangst bekämpfen und einen Kaffee mit Aussicht genießen. Ganz überraschend konnten wir sogar noch Skifahren, also fast zumindest.

Aber zurück auf Anfang

Unser Tag begann am Samstag schon ziemlich früh, weil wir uns irgendwie dazu überreden haben lassen, den Sonnenaufgang zu beobachten. Das Vorhaben war leider damit verbunden, dass wir um 5:45 Uhr aus den Federn mussten. Und so hat uns Heidi.from.the.mountains um 6:00 Uhr von der Hütte hinunter auf eine wunderbar-schöne Aussichtswiese getrieben – laufend versteht sich natürlich.

Mein Körper war zu dieser Zeit noch nicht auf Laufen eingestellt. Meine bessere Hälfte hat zu dem Zeitpunkt noch gar keine Laufsachen dabei gehabt. Aber egal die 15 Minuten haben wir auch so irgendwie geschafft und wurden mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt. Naja so ganz war der Sonnenaufgang kein Sonnenaufgang, es war eher ein Sonnenaufgängchen.

erste Sonnenstrahlen am Langkofel
Sonnenaufgang am Sasslong

So wirklich wollte sich die Sonne nämlich nicht zeigen und versteckte sich nach kurzer Zeit hinter einer Schleierwolke. Trotzdem hat es sich gelohnt so bald aufzustehen, denn wir haben einen neuen Südtiroler Freund gewonnen: Katze Mathilda, die uns frühmorgendlich mit Schmuseeinheiten und ein paar liebevollen Bissen überhäuft hat.

Katzenohren Dolomiten
Blick von Mathilda auf „ihr“ Wolkenstein

Auf los gehts los

Pünktlich um 8:30 Uhr stand unser Bergführer auch schon vor der Hütte. Im Gepäck hatte er nicht nur die wunderbare Route für uns, sondern auch etwas Seil, ein paar Karabiner, Klettergurte, Sonnencreme, Wanderstöcke, Handschuhe … quasi alles was man in den Bergen nur irgendwie brauchen kann (naja… fast). Ich hingegen habe in meinem Rucksack etwas zu trinken, ein riesengroßes Speckbrot von Renate (der Hüttenwirtin) und meinen allgegenwärtigen Höhenangsthasen, aber zu dem kommen wir später.

Unser erstes Ziel ist der Pic, der uns eine wahnsinns Fernsicht vom Alpenhauptkamm bis in die Unendlichkeit geboten hat.

[draussndahoam] Der Weg dort hin hat uns zum einen Aufwachen lassen und zum anderen auch die Chance gegeben unseren Bergführer kennenzulernen. Er hat uns neben der Strecke, auch mit zahlreichen Insidertipps der Region versorgt. 

Weitblick Berggipfel
Panorama vom Pic
Ultramädchen läuft am Berg
Trailrunning am Pic

Um nicht mal 10:30 Uhr waren wir dann bereits wieder herunter und am Weg rauf zur Bergstation des Skiliftes. Dort haben wir das Restaurant gleich mal genutzt für einen gemütlichen Vormittagskaffee. Was gibt es schöneres als einen Cappuccino in mitten der Dolomiten auf 2.500 hm zu genießen – bei strahlendem Sonnenschein versteht sich. Die wenigen anwesenden Touristen waren Asiaten, die sich in ihrer 10-Tage-Europatour natürlich auch einmal die hohen Berge ansehen wollen. Diese waren eingepackt in Daunenjacken, Gletscherbrillen und dicken Handschuhen. Als sie uns in kurzen Hosen und mit einem leichten T-Shirt gesehen haben, fielen ihnen fast die Augen aus dem Kopf.

Vielleicht lag das aber auch am folgenden Moment: Ganz unerwartet wurden wir zu einer weiteren Sportart überredet. Leider hatten wir doch nicht das gesamte Equipment dabei, obwohl Patrick sonst absolut alles dabei hatte – sogar die passenden Fotorequisiten für das Bild hier. Aber als Österreicher ist man ja quasi mit Skiern an den Füßen geboren – oder?

Gerald das Skihaserl von Wolkenstein

Auf in die Manege

Der nächste Punkt auf unserem Programm war „Höhenangsthasen-Dompteur Patrick“ und endlich kamen dann auch die Klettergurte zum Einsatz. Das war der Teil, der mir schon vor dem Weggehen am meisten Angst und Freude bereitet hat.

Es gibt nur weniger Männer, die mir Kosenamen geben dürfen. Ein neuer im Bunde ist der Osttiroler Bergführer Patrick, der mich mit „kimm Weiberle“ genau am richtigen Schopf gepackt hat. Hand in Hand, nahe zu kitschig, hat er mich zum furchterregenden Abgrund geführt und ich, tapfer wie ich bin, hab mich fast nur ein bisschen, ganz wenig gefürchtet. Aus der Sicht von draussndahoam, war die Aktion Klettern keine so große Sache. 

[draussndahoam] Ohne dem Höhen-Angsthasen geht das auch viel leichter. Doch gesichert und zusammengebunden vor der Wand stehend, war auch für mich dann der erste Gedanke hmm… wie soll man da hochkommen. Wohin mit Händen und wie sollten überhaupt die Füße hin? Irgendwie ist da kein „gehbarer Weg“ zu erkennen – eh klar, soll ja auch nicht gegangen werden 😉 Doch zick-zack zweimal links, zweimal rechts stand Patrick da schon oben und gab meinem Mädl das Kommando „putz‘ dir die Schuh ab, es wird rutschig“ und zog mit einem Ruck am Seil.

Patrick ist schon oben, jetzt sind wir dran

Nach der ersten Probe ging’s dann ziemlich flott an den Fels. Ohne mich groß zu fragen, ob ich das überhaupt will, war ich schon im Gurt und spürte den Zug am Seil nach oben. Nur keine Panik, keine Paaaaanik! Du bist ein großes Weiberle… puh! Irgendwie hab ich mich dann, trotz des mächtigen Höhen-Angsthasen in meinem Rucksack, wie ein kleiner Kraxlmaxl den Felsen nach oben gearbeitet. Gleich hinter mir meine bessere Hälfte, die mir die Sicherheit gegeben hat, dass wenn ich falle, dann auf ihn und wir beide sterben zumindest gemeinsam 🙂

[draussndahoam] Vom in den Tod stürzendem Fallen hätte ich wohl wenig gemerkt, da wir so knapp aneinander gebunden waren, dass ich die meiste damit beschäftigt war, meine Finger vor den tapsigen Beinchen meines Mädls in Sicherheit zu bringen. Wie weit wir nach oben hatten, war leider auch nicht einfach abzuschätzen: Ich sah nur Mädl und hab mich auf die Bekämpfung des bösen Höhen-Angsthasen hinten in ihrem Rucksack konzentriert. 

klettern am Fels
Ultramädchen alias Kraxmaxl alias Birgit alias Weiberle

Oben angekommen wurde mir erst klar, dass ich da oben nicht ewig bleiben kann. Runterklettern klang jetzt weniger verlockend und Patrick kam auf die glorreiche Idee mich einfach wieder abzuseilen. Nach kurzem Zögern und keiner praktikablen Alternative in Sicht, hab ich mich dann einfach willen- und hilflos ins Seil gesetzt und bin die paar Meter hinunter. Komischerweise ohne wirklicher Angst. Auf eine ziemlich komische Art und Weise hat mir das Abseilen sogar Spaß gemacht.

Na gut und nachdem die erste Runde so super funktioniert hat, haben wir das Ganze dann noch einmal gemacht. Rauf Angst, runter Spaß.

Teil drei Komma fünf der Abenteuer-Saga: Wandern

Wir hatten ja das all incl. Paket gebucht und so wanderten wir in einem schönen Bogen wieder zurück zur Hütte, wo wir uns mit den anderen Teilnehmern trafen.  Am Ende des Tages haben wir 17 km zurück gelegt, unzählige Fotos gemacht und meiner Höhenangst gewaltig die Schneid abgekauft.

 

Du willst auch?
Dann ab zum terrex mountain project

Wir durften ja die Mini-Version des terrex mountain projects erleben. Die richtige Sause findet Anfang Juli statt, wo 15 Teams von unterschiedlichen Ausgangspunkten ihre persönliche Multi-Sport Tour in den Bergen planen und gemeinsam mit Bergführern und dem Team von adidas terrex durchführen können.
Hier geht’s zur Anmeldung klick!

Päh :)
wehe es melden sich zu viele an… wir wollen nämlich auch mit 🙂

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