Rennbericht Salzburger Trailrunning Festival 2016

Letztes Wochenende fand wieder das Salzburger Trailrunning Festival statt. Erklommen wurden die „Stadtberge“ und auch wenn sich das überhaupt nicht anstrengend anhört, so haben es die paar Höhenmeter ganz schön in sich! Natürlich wars nicht hochalpin und auch nicht technisch anspruchsvoll, aber trotzdem schön anstrengend 😅.

Das Starter-Packet – goodie bag

Neben einigen Zettelchen, Informationen und Gummibärchen, war dieses Jahr ein Soft Flask das Highlight im Goodie Bag. Wie ich finde, eine tolle Idee. Aktuell sieht man Läufer überall mit den weichen „Nuckel-Fläschchen“ rumlaufen, mich inkludiert. Die Dinger wiegen kaum was, liegen gut in der Hand und wenn’s dann mal leer genuckelt sind, verbrauchen sie kaum Platz im Rucksack bzw. passen sogar in die kleine Tasche hinten in der Hose.

Hier findet ihr ein Foto der gesamten Pracht:

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SoftFlask im Starter-Packet

Für die Festungstrail-Läufer und die Gaisbergtrail-Läufer gab es anderen Goodies, die SoftFlask war aber bei allen drin.

Kein Container mehr – juhu!

Gleich zu Beginn des Laufes war letztes Jahr eine Schikane eingebaut, die den meisten Läufern Zeit und vor allem Nerven gekostet hat. Es musste durch einen aufgestellten Container gerannt werden. Ziel war es natürlich das Feld etwas zu strecken, damit dann auf den schmalen Wegen kein Gedränge entsteht. Warten zu müssen während eines Rennens, wo doch die Uhr läuft und man schnell weiter kommen möchte, kann ich garnicht. Ich bin dann doch eher der „vollgas oder garnicht“-Typ und ärgere mich dann um jede verlorene Sekunde – auch wenn ich niemals zu den schnellen Läufern gehöre, geschweige denn Top-Platzierungen erwarte. Es geht mir dabei ums Prinzip und da kann ich ganz schön stur/dumm sein. Egal ob ich bei der letzten Labstation 1 Minute gestanden bin, wenn mich die „olle Trulla“ vor mir 10 Sekunden kostet, werde ich schon narrisch.

Der Panorama-Trail – 7km 200hm

Zum Glück gab es dieses Jahr keine Schikane zu Beginn, das Feld hat sich sowieso schon bei der Runde um den Dom etwas verteilt. Ich hab aus letztem Jahr gelernt, und gleich zu Beginn richtig Gas gegeben, weil ich auf den Stufen und den schmalen Wegen nicht aufgehalten werden wollte. Daher hab ich die ersten Meter ziiiemlich Gas gegeben, was erstaunlicherweise gut gegangen ist.

Im Toscaninihof angekommen, ging es dann mit den Höhenmetern los: Holzmeister-Stiege hinauf und dann rechts Richtung M32. Ab hier wird der Weg schmal und Überholen wird schwierig. Hier ist es gut, wenn man sich mit gleich schnellen Läufern umgibt. Leider ordnen sich die Laufkollegen total ungern richtig ein. Darüber hab ich mich ja schon mal ausgelassen 😤.

Weiter geht die Route in Richtung Schloß Mönchstein, bei Mülln ein Stück runter und gleich rauf und über den Rainberg teilweise auch querbeet nach Nonntal und wieder zurück in die Altstadt. Und wenn man denkt, das Ziel ist nahe, geht’s noch einige hundert Meter durch die Gassen und über den Mozartplatz um’s Domeck zum Kapitelplatz. Die Strecke ist eine herrliche Stadtrunde auf der man die vielen Gesichter der Stadt kennenlernt: Kopfsteinpflaster, Wald und Wiese, Stiegen, Torbögen, Touristenhorden und Kuhweiden.


Ziel erreicht

Mein Ziel dieses Mal war meine Zeit von letztem Jahr zu unterbieten. Also 46:40 galt es zu unterbietend! Nach einer doch etwas längeren Laufpause, war meine Erwartung eher niedrig und wie immer ging ich mit der Einstellung „Hauptsache Spaß“ an den Start – und siehe da, es ging gleich zu Beginn gut los. Trotz leichtem ziiiiepen in meinen Lungen (jaja, die Erkältung hält sich doch noch hartnäckig), könnte ich mein Tempo recht gut halten. Bevor es dann auf den Mozartplatz ging, hab ich mal einen Blick auf die Uhr gewagt. Puls war natürlich rekordverdächtig, aber meine Zeit (für mich) auch: 43 min irgendwas und ein paar hundert Meter später bin ich dann mit 44:31 durch den Zielbogen gerannt. Das ist über 2 Minuten schneller als 2015 – Wahnsinn!!!! Ich hab mich gefreut wie ein Schneekönig.

Fotos sind leider noch nicht online, aber ich bin in der Auswahl von sportograf 👌🏼 „voi cool“

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