Test: SALEWA MS Lite Train

Letzte Woche Donnerstag durften wir die neue Mountain Training Footwear Kollektion von Salewa testen. Gemeinsam mit einem Bergführer ging es auf die Toni-Lenz Hütte am Untersberg, einer meiner aller liebsten Routen im Großraum Salzburg.

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ja, scharfe Bilder sind nicht immer meine Stärke 😉

Das Besondere an der neuen Trailschuh-Kollektion von Salewa ist die Sohle: Diese wurde in Zusammenarbeit mit MICHELIN speziell fürs Trailrunning entwickelt und orientiert sich an Mountainbike-Reifen. Wir konnten den Schuh nur einen Abend testen, finden die Sohle aber sehr gut. Sie ist vergleichbar mit dem Salomon Speedcross, aber um einiges haltbarer. Meiner Erfahrung nach, kann man den Speedcross ziemlich schnell ablaufen. Die Stollen des MS Lite Train sind etwas breiter und sollten dadurch auch länger halten.

Farblich gibt es jeweils einen dezenten und einen bunten Schuh für Herren und Damen.

Der Salewa MS Lite Train ist eher schmal geschnitten, stitz eng am Rist und gibt ziemlich guten Halt im Fersenbereich. Trotzdem ist der Schuh leicht und bietet im Vorderbereich genug Flexibilität für schnelle Passagen und Downhills. Meiner Meinung nach, ist der Schuh für klassische Trails und Wanderungen gut geeignet. Sobald es zu felsig und schroff wird, ist er zu weich.

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MS Lite Train, ein allgemeiner Trailschuh für weniger technisches Gelände – angelehnt an Salewa.at

Schnee und Eis hatte das Klima Anfang Juni in Salzburg zum Glück nicht mehr parat, aber ich kann mir den Schuh schwer auf Eis vorstellen. Das müsste man im Winter mal ausprobieren. Gras und Matsch konnten wir gut testen, denn die Tage vor dem Testlauf hat es geschüttet was das Zeug hält. Ein typischer Salzburger Schnürlregen hat den Weg richtig durchnässt und aufgeweicht. Vom MS Lite Train gibt es keine „Schlechtwetter“-Version mit Goretex, aber wir haben trotzdem keine nassen Zehen bekommen. Das Wurschti mag überhaupt keine Trailschuhe mit Goretex, weil er dann immer viel zu heiße Füße bekommt.

Wir können den Schuh auf jeden Fall empfehlen und er ist eine sehr gute Alternative zum Salomon Speedcross.

Zur Veranstaltung:

Der Testlauf war im Großen und Ganzen nett organisiert. Wie bereits beschrieben war das Wetter die Tage vor dem Test sehr schlecht und wir waren uns nicht sicher, ob’s überhaupt stattfinden wird. Leider gab es dazu keine Info auf Facebook oder per Mail vom Veranstalter. Wir haben dann einfach bei Salewa angerufen und bekamen dann direkt die Auskunft, dass wir uns bei jedem Wetter treffen werden.
Vor Ort war dann gleich eine große Salewa Fahne sichtbar, ein Verfehlen des Parkplatzes unmöglich. Wir wurden nett begrüßt, haben einen Infoflyer zum Schuh bekommen und durften uns einen passenden Schuh aussuchen. Als Goodie gab es für alle Teilnehmer ein Stirnband und einen Gutschein für den nächsten Einkauf. Gemeinsam mit einem Bergführer sind wir rauf zur Toni-Lenz Hütte. Nach einem Drittel etwa haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, damit die flotteren auch Gas geben können und die gemütlichen dadurch nicht gestresst werden. Die Zeit bis zur Hütte wurde für Smalltalk genutzt und wir konnten Salewa Mitarbeiter und den Bergführer Löcher in die Bäuche fragen. Da kann man schon einige Tipps für’s Berfglaufen und Wandern mitnehmen ;).

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